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 Irgendwann in der Nacht

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Léon Roger

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BeitragThema: Irgendwann in der Nacht   Mi Apr 04, 2012 4:04 pm

Léon schrack in der nacht auf, wieder hatte er die skurielsten Sachen geträumt und mit einem Herz was fast bis zur Decke der Holzhütte schlug sah er sich vom bett aus um.

Einschlafen war nun nichtmehr, dass wusste er, dafür kannte er sich zu gut. Also versuchte er so leise wie möglich aufzustehen um Niki und Wyatt die neben ihm lagen nicht zu wecken.

Er blickte kurz durch das verhangene fester, nickt eine Wolke und die Sterne schimmerten durch die Äste.

Vorsichtig zog er sich seine Schuhe an und tappste zur Tür und ging nach draußen wo er sich auf einen Holzblock setzte und in die sterne schaute.
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Kim Erlenburg

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BeitragThema: Re: Irgendwann in der Nacht   Mi Apr 04, 2012 4:14 pm

Die Nacht war hereingebrochen und doch hatte Kim keinen Schlaf gefunden. Von der einen auf die andere Seite und doch schien keine den ruhsamen Schlaf zu erbringen. Stattdessen drangen all die Fragen auf sie ein und quälten ihn. Es waren die elementarsten. Ob sie überleben würden und was, wenn? Wohin sollten sie denn noch? Zumindest Kim hatte keine Familie mehr und wenn Julians Eltern überlebt hatten, würden sie Kim helfen? Existenzängste quälten den Mädchenjungen und hielten ihn viele Stunden wach. Irgendwann jedoch regte sich etwas. Und es war mehr als das wälzen, das man von zeit zu Zeit hören konnte. Jedes Mal hatte Kim den Atem angehalten und gehorcht. So auch dieses Mal.

Langsam, Julian neben sich betrachtend, zog Kim die Decke zurück. Beobachtete den Schauspieler einen Moment und erhob sich. Erkundigte sich mittels sorgsamen Blick ob jemand erwacht war und schon war Kim dem Zimmer entschwunden und stand vor der Türe. Schaute sich suchend um. Wer war es gewesen? In der Eile, in der Besorgnis hatte er/sie es nicht einmal gemerkt oder behalten. Unsicher schritt Kim einige Meter von der Hütte fort und drehte sich um sich selbst.
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Léon Roger

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BeitragThema: Re: Irgendwann in der Nacht   Mi Apr 04, 2012 4:18 pm

Leon saß mit angezogenen beinen die er mit den armen umschloss angelehnt an der hütte. Er starrte förmlich nach oben und beobachtete die Sterne.

Ab und zu, sauste ein kleiner punkt immer wieder die selbe bahn entlang. War es wirklich ein Satelit ? Das letzte bischen Technologie das einsam seinen Weg zieht ?

Er kam wieder aus seinen gedanken und merkte das dort jemand stand, das noch jemand aus der Hütte gekommen war. Hatte er ihn wachgemacht ? Einen moment lang kuckte er auf den Schatten und fragte sich wer es sei, dann schimmerte der Mond kurz auf die Person und er erkannte Kim.

"Kim ?... hab ich dich geweckt ?" fragte er leise und vorsichtig.
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Kim Erlenburg

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BeitragThema: Re: Irgendwann in der Nacht   Mi Apr 04, 2012 4:32 pm

Erschrocken, zuckte Kim zusammen. Drehte sich in die Richtung, aus der er die Stimme vermutete und konnte doch nur einen Schatten erkennen. Mit zusammen gekniffenen Augen betrachtete sie den Unbekannten und kam, den Kopf voran näher. „Eh...nein. Ich … konnte nicht schlafen. Du auch nicht?“ Mit dem 'du' fuhr man meist richtig, denn im Gegensatz zu Julian, hatte Kim das Ganze und vor allem die kleine Truppe nicht ganz im Verstand. Nicht ganz im Hirn, das ihm/ihr zuweilen kleine Streiche spielte.

„Oh, du bist es.“ Entfuhr es ihr und dann biss er sich doch auf die Lippe. Sie hatte nicht offenbaren wollen, das er zuerst nicht wusste, wer da saß. Nun da es jedoch raus war, zuckte sie mit den Schultern. „Es... ist dunkel.“ Mehr brauchte sie nicht sagen, so ihr denken. Zumal sie alle noch etwas aufgeschreckt waren. Wenn sie es richtig mitbekommen hatte, hatte Wyatt sogar eine ganze weile geweint. Jeder versuchte anders mit der Situation umzugehen. Kim war mit wenigen Schritten bei Leon und betrachtete ihn unsicher. Ein Blick galt auch der Türe. Vielleicht, wenn er alleine sein wollte, sollte er sich wieder verziehen. Andererseits hatte Leon einen eigenen Mund, einen eigenen Willen.
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Léon Roger

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BeitragThema: Re: Irgendwann in der Nacht   Mi Apr 04, 2012 4:41 pm

Leon verweilte in der Körperhaltung, er war schlank und die Sachen die er an hatte waren nichtmehr die neustens. So hatte Hose und Shirt schon das ein oder andere Loch von irgendwelchen STräuchern und durch das zusammengekauerte sitzen frohr er nicht ganz so.

"Nein,.. kann ich nicht" flüsterte er zurück und schwieg einen Moment. "konnt nichmehr im Bett liegen.. das knarren vom Helz macht einen irgendwann bekloppt wenn mans lang genug hört"
ergänzte er noch und sah weiter zu Kim. "möchtest... du dich setzten ?" fragte er dann wieder leicht mit seinem französischen Akzent untermalt und rückte ein Stück zur seite.
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Kim Erlenburg

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BeitragThema: Re: Irgendwann in der Nacht   Mi Apr 04, 2012 4:49 pm

Unsicher betrachtete Kim Leon und lächelte leicht. Tiefe Augenringe tragend, die kennzeichneten, wie wenig Schlaf das Mädchenjunge gehabt hatte. So wenig wie alle anderen auch. Vielleicht waren einige nur zu erschöpft. Vielleicht war dies ein Mittel um in den Schlaf zu kommen und sich hemmungslos Träumen hinzugeben. Sie hatte es versucht, doch als die Träume ihn eingeholt hatten, war es vorbei gewesen. Nun war es schiere Panik die Augen zu schließen.

„Gern.“ Und es waren nur noch wenige Schritte, ehe sie sich neben Leon niederließ. Zuerst war es betretenes Schweigen und dem Blick Leons folgend, ein starren. Der Himmel war, dadurch das die Lichter der Großstadt diesen nicht mehr erleuchteten. Von Millionen von Sternen erhellt. Er war zum ersten mal das Kim hinauf blickte tatsächlich Schwarz. Und ein Sternbild meinte er auch zu erkennen, ehe sie die Stimme erhob und es erneut so war, das man zwischen Mann und Frau nicht unterscheiden konnte. „Woran musst du denken?“
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Léon Roger

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BeitragThema: Re: Irgendwann in der Nacht   Mi Apr 04, 2012 4:59 pm

Leon schaute eine weile nach oben und folgte wieder gedankenversunken dem kleinen Licht was vorbeizog.

"Ich weiss nich,... entweder an garnichts.. oder an zuviel." antwortete er erst etwas wortkarg. Dann griff er in seine Tasche und holte einen kleinen Anhänger herraus, vieleicht Fingernagel groß schimmerte das silber im Mondschein und lies ein Abbild vom sternzeichen Zwilling erkennen.

"Mom,.. hätte jetzt Geburtstag.." flüsterte er und schloss den Anhänger in seiner Hand ein.
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BeitragThema: Re: Irgendwann in der Nacht   Mi Apr 04, 2012 5:05 pm

Sie hatten alle Zeit der Welt und ja, auch Kim hatte oft an Zuhause gedacht. An jenes, das zusammengestürzt war. In dessen Trümmer seine Eltern und das Geschwisterkind gelegen hatten. Immer wenn Kim die Augen schloss, sah er nur Leichen. Konnte nicht mehr, als Kummer erkennen. Es mit sich selbst auszutragen war jedoch etwas anderes, als es mit jemanden zu besprechen. Mit jemanden darüber zu reden und seine Meinung offen zu legen. Kim zierte sich. Schaute unsicher vom Himmel zu leon und auch auf den Anhänger. „Ist sie...?“ Er beendete den Satz nicht.
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BeitragThema: Re: Irgendwann in der Nacht   Mi Apr 04, 2012 5:11 pm

Leon nickte bei der halben frage, er konnte sich denken wie der Rest ausgesehen hätte.

Dann versteckte er den Anhänger wieder in der Tasche und schaute durch die Äste die sich bewegten.

"ich,.. war im Wald zelten,.. und als ich wiederkam, war schon alles vorbei. Unser Haus war zusammengebrochen und sie lagen dazwischen. Ich hab mich zu ihnen gesetz.. und dann kam so ein Dreibeiner,.. da bin ich weggelaufen und irgendwann hat mich niki gefunden und mich in sein versteck gezogen."

sprach er leise weiter und sah dann wieder in die Dunkelheit.
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BeitragThema: Re: Irgendwann in der Nacht   Mi Apr 04, 2012 5:15 pm


Es erstaunte Kim, das sie beide eine so ähnliche Geschichte erlebten. Ob es vielen anderen dort draußen auch so ging? Waren sie alle verdammt alleine zu bleiben? Unsicher blickte Kim zur Türe und seufzte. Vielleicht waren sie zuviele. War es nicht wahrscheinlicher auf diesem Wege entdeckt zu werden? Dennoch lenkte ihn Leon ab. „Ich... bei mir war es so ähnlich...“

Kim lächelte mit einem mal. „Meine Eltern sagten immer, das ich irgendwann von Aliens entführt würde und mich niemand wiederfinden wird, wenn ich alleine Nachts rausgehe.“ Nun schien es ihr fast komisch. „Es ist skurril. Ich meine... sie sagen so etwas und dann sowas...“
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BeitragThema: Re: Irgendwann in der Nacht   Mi Apr 04, 2012 5:23 pm

Leon lächelte schwach hinter seinen Strähnen, die mitlerweile auch nichtmehr nur deshalb zusammen hielten weil er sie sich meist so zu recht machen, er hatte es nur nich gern sich mit eis kaltem Wasser die Haare zu waschen.

Er löste die Arme um seine Knie und stand auf
"ehm.. ich muss mal.. bin sofort wieder da" flüsterte er leise, stand auf und ging um die Ecke der Hütte, ein paar Geräusche später kam er wieder und setzte sich neben Kim.

"ver..misst du sie sehr ?" fragte er leise und sah nachdenklich nach oben.
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BeitragThema: Re: Irgendwann in der Nacht   Mi Apr 04, 2012 5:32 pm

Nickend, sah Kim ihm kurz hinterher und suchte danach einen anderen Fluchtpunkt. Beschaute sich die Umgebung, soweit es ging und konnte doch nur Bäume, Büsche und zertrampelte, zerstörte Erde erkennen. Es dauerte auch nicht lange und Kim brauchte auch nicht zu versuchen es hinzunehmen. Es war wie es war. Sie alle saßen an diesem Ort, würden bald weiterziehen und doch nie ankommen. Auch hatte er kaum Hoffnung das die Eltern Julians noch leben würden.

Die Frage Leons riss Kim aus den Gedanken und überrascht blickte sie neben sich. „Oh... es.. jah.“ Ein sanftes, unsicheres Lächeln. „Weisst du, ich verstehe es noch nicht. Nicht ganz.“ Kim wusste es nicht genau auszudrücken und legte den Hinterkopf an die Mauer an. Starrte an dem Dach vorbei in den Himmel. Fixierte einen Punkt und beachtete alle anderen Sterne nicht einmal mehr. „Es ist, als wären sie noch da. Irgendwo. Und ich müsse sie nur suchen, auch wenn ich sie gesehen habe.“ Er seufzte. „Und bei dir?“
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BeitragThema: Re: Irgendwann in der Nacht   Mi Apr 04, 2012 5:38 pm

Leon hörte Kim zu und blickte dann selber wieder zu den Sternen.

"Ja,.. ich vermiss sie auch. Aber.. irgendwie.. ich versuch nich dran zu denken... Niki.. mag es nich.. wenn ich traurig bin."

antwortete er etwas geistesawesend und sah wie sich der Mond langsam seinem Höhepunkt näherte und dann wieder langsam zu sinken begann.
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Kim Erlenburg

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BeitragThema: Re: Irgendwann in der Nacht   Mi Apr 04, 2012 5:43 pm

Auch wenn es seltsam war, diese Dinge mit denen des Alltags zu vermischen kam es doch immer vor. Gedanken wandelten sich und woben sich mit anderen zusammen. Verwirrt senkte Kim den Kopf und betrachtete den Jungen. „Du magst Nicki sehr, hm?“ Fragte sie und ein Lächeln konnte er nicht unterdrücken. Es war wirklich süß gewesen, wie sehr sich Nicki und Leon umeinander gekümmert hatten. Wie nahe sie sich waren und schon dort hatte er sich gefragt, ob es nur schwesterliche Fürsorge sein konnte.
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BeitragThema: Re: Irgendwann in der Nacht   Mi Apr 04, 2012 5:48 pm

Leon hatte wieder die beine zu sich gezogen und die knie umarmt. Das Kinn hatte er darauf abgelegt und sah in den Wald hinein.

Auf Kims Frage hin schwieg er einen Moment, er kannte die antwort doch zierte er sich sie zu geben. Dann aber nickte er,.. er mochte ihn sehr, dass stimmte. Aber auch das kann man weit auslegen was dies zu bedeuten hatte,

"Ja,.. wir haben uns gern.." antwortete er dann, just in diesem Moment wandelte sich seine Stimme von dem besorgten in etwas glückliches. erschrocken von sich selber biss er sich auf die lippen und kuckte wieder nach vorne
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Kim Erlenburg

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BeitragThema: Re: Irgendwann in der Nacht   Mi Apr 04, 2012 5:55 pm



Kim musste breit lächeln. „Das ist schön.“ Es war ein Gedanke, der auch Kim freudig stimmt, denn wenn man nur noch die Zerstörung vor Augen hatte war es schön etwas zu wissen, das dem nicht angehörte. Eine kleine Hoffnung. Auch wenn sie ihn beobachtet und dessen Schrecken gesehen hatte, wollte er keine voreiligen Schlüsse ziehen und da Kim keine Tratschtante war, würde die zeit es sicher zeigen. Deswegen bohrte er nicht weiter in diesem frischen Nest. „Glaubst du es gibt den Himmel?“ Fragte er unvermittelt.
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BeitragThema: Re: Irgendwann in der Nacht   Mi Apr 04, 2012 6:01 pm

Leon war froh um den Themenwechsel auch wenn er persöhnlich mitdem neuen nicht viel anfangen konnte.

"Meine.. Eltern glaubten das es ihn gibt,.. ich.. ich hoffe sie haben recht. Das.. würd es irgendwie einfacher machen"

flüsterte er zurück und schien sich immer mehr zusammen zukauern.
"und.. glaubst du daran ?.. das es sowas gibt ?"
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BeitragThema: Re: Irgendwann in der Nacht   Mi Apr 04, 2012 6:06 pm

Kim merkte nicht, das es Leon angenehmer war, doch sie schätzte es so ein. Er spürte, das es zumindest etwas war, das sich besser denn die Stille anhörte. Kim seufzte leise, denn seine Eltern hatten nicht an den Himmel geglaubt. Sie waren keine religiösen Menschen gewesen. Und weil es seine Eltern nicht gewesen waren, war auch Kim nie zur Kirche gegangen.Hatte nie Freunde gehabt, die es ebenso sehen konnten und die ganze Umgebung hatte ihn ungläubig gegenüber Wundern gemacht.

Kim schüttelte den Kopf. „Ich möchte es, aber ich kann nicht glauben, dass es dort.. egal wo, etwas gibt. Auch wenn es so Geschichten von Menschen gibt, die bereits einmal gestorben waren. Die etwas gesehen haben wollen. Und gefühlt.“
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Léon Roger

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BeitragThema: Re: Irgendwann in der Nacht   Do Apr 05, 2012 3:07 am

Léon nickte zu Kim´s Worten, er hatte Recht, glauben kann man vieles, doch wirklich wissen, würde man es erst wenn für einem selber die Zeit gekommen wäre.

Er verdrängte den Gedanken, zwar wusste er das wenn es stimmt, wenn es einen Himmel gäbe, gäbe es auch eine Chance seine Eltern wiederzusehen und wenn es nur dafür wäre sich richtig zu verabschieden, sie nochmal in den Arm zu nehmen. Aber wusste er auch was er für einen Preis bezahlen würde wenn dies alles wirklich nur ein Glaube wäre. Würde er nicht nur seine Eltern nicht wiedersehen, sondern auch die die für ihn zu einer zweiten Familie geworden waren und vorallem,.. würde er den nicht wiedersehen, für den er etwas empfand.

Léon seufzte, was würde er dafür geben seine Eltern wiederzusehen, aber das Risiko alles zu verlieren und jemanden zurück lassen dem er versprochen hatte bei ihm zu bleiben war ihm zu groß, so hoffte er ehrlich das der Tag andem er herrausfinden würde ob es einen Himmel gibt noch in weiter ferne lag und für die, die er begleitete auch.

"Ich,.. weiss was du meinst" flüsterte er zurück, sah wieder ins dunkle und seufzte wieder.
"Mein Eltern,.. sie.. kamen ein paar Wochen vorher zu mir ins Zimmer. Ich wusste das irgendwas war, die beiden kamen eigentlich nur dann zu zweit zu mir wenn was war,.. naja.. sie.. haben mir gesagt das.. ich vieleicht bald ein Brüderchen bekommen würde."

Léon lächelte ganz kurz auf. "ich,.. hab mich irgendwie schon gefreut,.. ein paar aus meiner klasse, ich.. hab sie.. immer etwas beneidet um ihre kleinen Geschwister." flüsterte er noch hinterher und schluchzte als er sein Gesicht zwischen den knien vergrub.
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Kim Erlenburg

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BeitragThema: Re: Irgendwann in der Nacht   Do Apr 05, 2012 3:19 am

Und sicher waren es die meisten Menschen, die mit ihnen mitfühlen konnten. Immerhin war die große Zeit der Religiösität vorüber. Es war nicht mehr von Nöten zu Glauben. Die Menschen haben eingesehen das sie auch ohne einen Gott existieren konnten. Und vielleicht verloren sie damit auch den Respekt voreinander, gegenüber der Natur, dem Leben und dem Tod.

Und eben jenes schreckliche Miteinander wurde in Leons nächsten Worten lebendig. Das neue Leben, das er erwähnte, gepaart mit dem schmerzlichen Tode, das Kim die Hände an den Mund führen ließ. Während die Augen von Tränen bedeckt waren, versuchte Kim das Lächeln zu verstecken. Ein Lächeln, das sie hervor brachte, da er Kinder liebte. „S-sie war... schwanger?“ Hauchte sie in die abendliche Luft. Er konnte es kaum glauben. Diese Brutalität. Und der Schmerz war nicht nur auf Leons Seite. Es erfasste auch Kim, die einige Tränen die Wange hinab rollen spürte. Es war nicht gerecht und genau das brachte er zum Ausdruck: „Es ist unfair. Das... das darf nicht sein. Nicht wenn es einen Gott gibt!“ Schwer Luft holend, zog Kim die Beine an, legte den Kopf auf die Knie und schlang die Arme um die Beine. Dumpf kam es hervor: „Gott ist tot....“
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Léon Roger

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BeitragThema: Re: Irgendwann in der Nacht   Do Apr 05, 2012 3:34 am

Léon hatte mitlerweile angefangen zu weinen, wenn auch nicht heftig oder laut, mehr ein leises jammern war es wärend die Tränen über seine Wange liefen.

"Sie.. noch.. sieben Monate und.. ich hätte ihn oder sie im Arm halten können."
flüsterte er als Antwort, seinen Akzent konnte er in diesem Moment nichtmehr verstecken, auch wenn er sich damit meistens viel Mühe gab ihn zu verbergen.

"Ich,.. hab mich so gefreut. Wir.. hatten schon angefangen das Zimmer fertig zu machen,.. ein Bettchen stand schon drin und ein Schubladenschrank. Ich..." er schwieg wieder und weinte leise weiter.
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Nicholai Rochenkow

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BeitragThema: Re: Irgendwann in der Nacht   Fr Apr 06, 2012 8:37 am

Nichi wurde wach. Er bemerkte das Zwei Personen das Zimmer verliesen und setzte sich an das Offene Fenster, Doch auch wenn er nicht lauschen wollte so bekam er jedes einzelne Wort mit. Er schluckte und lächelte doch zugleich. Es war nun einige Tage her wo Julian das Mädchen von der Gruppe weg brachte. Die Stimmung der gesamten Gruppe war auf seinem Tiefpunkt, jede Sekunde wartete man darauf das er wieder kommen würde, vor allem aber Kim. Nichi merkte es wenn der Kleine bei jedem Geräusch zur Tür oder aber in diese Richtung sah. Die Gruppe hatte versprochen dort zu bleiben das Julian sie wieder finden würde. Gerade noch über dieses Ereignis nachdenkend hörte er die Frage ob Lèon ihn mochte und er lächelte wieder. Als er jedoch von der Sache mit dem Baby hörte musste er schlucken. Ein Geräusch war hinter ihm zu hören und er bemerkte wie sein schluchzen den neuen wach gemacht hatte der sich nun zu ihm setzte.
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Kal O`Riley

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BeitragThema: Re: Irgendwann in der Nacht   Fr Apr 06, 2012 9:21 am

Kal schlief nicht tief. Er war sehr froh darüber, eine Art Zuhause und auch eine Gruppe zu finden, die vielleicht bald wie eine Familie fungieren könnte. Aber diese missliche Lage, in der sie sich alle befanden, ließ zu, das die einzelnen Menschen sich vom Druck und der seelischen Belastung fast erdrücken zu lassen. Aber was sollte man dagegen tun? Man kann schlecht so tun, als wäre alles wie früher, denn es war alles anders.

Kal wurde wach, als er eine Art schluchzen und wimmern hörte. Was war das nur? Er blieb erst kurz liegen, stand dann aber auf und streckte sich, wobei er versuchte, sich so lautlos wie möglich zu verhalten. Er ging den Geräuschen folgend zum offenen Fenster. Er sah eine schlanke Silhouette, die vom fahlen mondlicht beleuchtet wurde. Ein kühler windhauch streifte kal's Gesicht, wodurch er ein wenig erschrak. Es war doch relativ kühl und er dachte schon daran, seinen Pullover überzustülpen. Er ging auf den Menschen zu und erkannte, als er direkt hinter ihm stand, das es nicki war. Er lächelte kurz, setzte dann aber eine etwas ernstere, aber auch zugleich vertrauenerweckendere Mine auf. Dann fasste er behutsam mit seiner rechten Hand seine Schulter und sagte ruhig und gelassen zu nicki: "Hey...was gibt es denn, das dich bei so einer schönen Nacht am Fenster zum weinen bringt? Unsere Lage kann es nicht sein, da wir sonst alle nicht mehr ohne zu weinen leben konnten."
Dann beendete er etwas dumpf sein ruhiges,leises reden und lauschte den zweien draußen.
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Nicholai Rochenkow

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BeitragThema: Re: Irgendwann in der Nacht   Fr Apr 06, 2012 9:40 am

Nichi sah zu Kal auf und atmete schwer. „ Einfach alles, die..die beiden reden wenn sie mögen..dann das..Lèon das..das er eigentlich bald Onkel geworden wäre..ob..ob Julian je wieder zurück kommen wird?“ Er atmete schwer durch und sah Kal an. „Was..ist dir eigentlich zugestoßen? Wie..was ist dir passiert?“ Er kannte den Jungen nnun einigwe Wochen und wusste doch so gut wie kaum etwas von diesem, er deutete auf den platz neben sich. „ Setze dich doch zu mir.“ Seine Worte waren leise und freundlich, weiterhin lauschte er Lèon und Kim. Spike und Wyatt schliefen Seelenruhig während alle anderen sich Sorgen machten und Unterhielten.


Zuletzt von Nicholai Rochenkow am Sa Apr 07, 2012 10:30 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Léon Roger

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BeitragThema: Re: Irgendwann in der Nacht   Fr Apr 06, 2012 10:20 am

Léon weinte immernoch, er konnte sonnst den gedanken verdrängen das er etwas verloren hatte was er noch nicht einmal richtig besaß.

"Ich... w.. wieso durfte ich ihn nicht haben... nur.. einmal in den armen halten.. nur.. einmal das lachen hören von.. von so einem kleinen"

schluchzte Léon herraus, stand auf ging ein paar Schritte und trat gegen das nächst Beste was er auf dem boden erkannte, "arg... Scheiße !.." schrie er raus als er merkte das es ein fest im Boden sitzender Baumstamm war. Er sackte auf diesem zusammen und weinte weiter herraus was er bis grade eben zu unterdrücken vermag.

"I.. ich hasse diese Monster... .. er.. durfte nichmal die Sonne sehn... oder.. die Sterne"
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